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Rückblick Lindner Hotels & Resorts

Düsseldorf/Wien, 09.12.20

1. Welche Maßnahmen hat Lindner während Corona unternommen, um weiter auf Kurs zu bleiben?

Kein Geschäftsmodell der Welt funktioniert ohne Umsatz, daher war der Shutdown im März für die Branche und auch für die Lindner Hotels & Resorts brutal. Wir haben sofort und umfassend alle notwendigen Maßnahmen wie Betriebsschließung, radikale Kostenreduzierung mit umfassender Kurzarbeit für fast alle Mitarbeiter etc. durchgeführt, ohne allerdings unsere Fürsorge für die Hotelimobilien zu vernachlässigen. Im Mai haben wir dann sukzessive wiedereröffnet und improvisieren seitdem aufgrund der sich ständig verändernden Rahmenbedingungen und behördlichen Verordnungen, so gut es geht. Um das Jahr für unsere Gäste, Mitarbeiter und Partner so angenehm wie möglich zu machen und zu zeigen, dass es weiter geht, sind wir kreativ geblieben und haben zahlreiche neue Aktionen ins Leben gerufen: Begonnen mit Streaming-Events mit lokalen Musikern aus den Hotels ins heimische Wohnzimmer, dem Angebot, stressfrei und komfortabel sein Home-Office in ein Hotelzimmer zu verlegen, über Private Dining-Angebote in Hotel-Zimmern bis hin zum Angebot von hybriden Events. Dazu haben wir selbstverständlich höchste Hygiene- und Abstandsregeln eingeführt, die wir an vielen Stellen kommunizieren, und weisen unsere Gäste stärker auf die Möglichkeiten des kontaktlosen Online-Check-Ins via Smartphone und das bargeldlose Zahlen hin. Kurzfristige Stornofristen, kostenlose Umbuchungen und besonders kulante Konditionen für Tagungen und Meetings sind für uns selbstverständlich, um unseren Gästen in diesen unsicheren Zeiten größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen. Zudem haben wir mit allen Eigentümern unserer Management- und Pachtbetriebe einzeln gesprochen, um uns zum Teil auf zeitlich begrenzte Pachtstundungen zu einigen.

2. Was gab Ihnen und Lindner in dieser Zeit Hoffnung?

Es ist sehr schön, den Teamspirit zu spüren, den unsere Mitarbeiter weiterhin trotz aller Einschränkungen und finanziellen und physischen Auswirkungen durch Kurzarbeit u.ä. an den Tag legen. Jeder trägt durch seinen Teil zur Bewältigung der Krise bei. Nicht zuletzt sind wir aber auf die Zusage für eine weitreichende und längerfristige finanzielle Unterstützung der Bundesregierung und die schnelle Zulassung und Verbreitung eines wirksamen Impfstoffes angewiesen. Nach der Krise werden wir sehr schnell wieder an Performance gewinnen.  

3. Gab es etwas, das Sie in dieser Zeit lernen und für die Zukunft mitnehmen konnten?

Gestärkt hat diese Krise auf jeden Fall unsere Grundhaltung für ein moderates und kaufmännisch durchdachtes Wachstum, dies zeigt sich zurzeit sehr deutlich in der Resilienz der Lindner Hotels AG, besser wohl als in großen Teilen der Branche. Wir sehen – wenn auch begleitet durch Rückschläge – , dass sich Kreativität und Beharrlichkeit auszahlen und wir uns zusammen mit unseren Gästen, unseren Partnern und vor allem unseren Mitarbeitern nicht unterkriegen lassen. Dies sehen wir als Anstoß, weiter so kreativ zu bleiben und auch ungewöhnliches auszuprobieren, wie es in unserer Unternehmens-DNA steckt. Und auch wie wichtig das Thema Kommunikation ist, zeigt uns die aktuelle Zeit. Durch sich gefühlt täglich ändernde Rahmenbedingungen, Corona-Verordnungen und die räumliche Verteilung unserer Mitarbeiter durch Home-Office und Kurzarbeit, lässt sich nur erfolgreich zusammenarbeiten, wenn jeder die aktuellen Informationen bekommt, die er oder sie benötigt.
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