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Wofür steht "Finnest"?

Wien, 21.10.2020 – Das “Finn” in Finnest steht nicht für Finnland. “Finnest” ist ein Wortspiel, eine Kombination aus den Wörtern “Finanzierung” und “Nest”. Mit dem nordeuropäischen Land hatte der Name im ursprünglichen Sinn wenig zu tun.

Und doch spielt Finnland heute eine große Rolle im Unternehmen. Mitte 2019 fusionierte Finnest mit der führenden nordischen Finanzierungsplattform “Invesdor” zur “Invesdor Group”, deren Hauptsitz in Helsinki ist. Heute kommen die Hälfte der KollegInnen, mehrere tausend InvestorInnen und einige Zielunternehmen aus Finnland.

Das konnten die Founder, als sie 2014 die Plattform gründeten und ihr den Namen Finnest schenkten, jedoch unmöglich absehen. “Also wie gesagt, der Name ist ein glücklicher Zufall”, beteuert Günther Lindenlaub, CEO der Invesdor Group und Gründer von Finnest.

Viel spannender als der Name der Plattform ist ohnehin ihr Stellenwert am europäischen Finanzmarkt. Finnest ist nicht nur in Österreich die führende Finanzierungsplattform mit Fokus auf den etablierten Mittelstand. Auch in Finnland (über die Plattform invesdor.com) und Deutschland zählt die Plattform zu den wichtigsten Anbietern. Dadurch hat CEO Lindenlaub einen fundierten Einblick in die Finanzszenen beider Länder und kennt ihre Unterschiede: “Grundsätzlich ist die Bankenlandschaft in Finnland viel überschaubarer. Der Spielraum für Alternativen ist damit größer. Außerdem gibt es in Finnland ja nur AGs (Oy), was die Aufnahme von Kapital auch für kleine Unternehmen sehr erleichtert”. Start-Ups haben es also in Finnland deutlich leichter an Kapital zu kommen. In Österreich sind fast alle KMUs GmbHs und daher ist jede Kapitalerhöhung eine kosten- und zeitintensive Sache.
Neben steuerlichen Faktoren ist das ein wesentlicher Grund, warum die Gründerszene in Finnland deutlich lebendiger als in Österreich oder auch in Deutschland ist.

Trotz dieser Unterschiede konnte sich Finnest mit seinem Geschäftsmodell behaupten und bietet inzwischen verschiedene Finanzprodukte an. Das meistgenutzte ist bisher das “qualifizierte Nachrangdarlehen”, bei dem Investoren im Rahmen eines Crowdinvesting in das Zielunternehmen investieren und einen vorher festgelegten, fixen Zinssatz pro Jahr erhalten. Besonders daran ist, dass dieser Zinssatz nicht nur in Geld, sondern oft auch in Naturalien (Produkten, Übernachtungen, etc.) ausbezahlt wird. Das steigert die Kundenbindung.

Ab November 2020 gibt es dann ein neues Produkt, das sogenannte “Genussrecht”. Hier erhalten die Investoren einen fixen Anteil am Jahresgewinn des Unternehmens als Rendite. “Mit zunehmendem Unternehmenserfolg kann diese Rendite dann beachtlich steigen”, so Lindenlaub.
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