Warum Opas IT gut für FinTechs ist

Und was das mit Banken-API’s und High-Security-Frameworks zu tun hat

Ein altes Problem. . .

Irgendwann Mitte der 70er Jahre. Ein „EDV informierter Sachbearbeiter“ einer namhaften Bank sitzt in seinem Einzelbüro mit dunkler Hartholzfurnier und schreibt in der von ihm entwickelten Programmiersprache auf Binärbasis etwas, das wir heute „Anwendung“ nennen würden. Er sichert seine Arbeit auf mehreren „Floppy Disk“ genannten Speichermedien ab und legt diese in Zellophan gehüllt in seine Schreibtischschublade.

Die Floppy Disks gibt es nicht mehr. Der Sachbearbeiter ist in Pension. Doch sein Programm lebt in den IT-Systemen der Bank weiter. Und das ist ein riesiges Problem!

  • So berichtet beispielsweise die F.A.Z., dass die KfW-Bank fälschlicherweise 7,6 Mio. Euro zu viel an einen Kunden überwies. Ursache: das „in die Jahre gekommene IT-System“.
  • Das Handelsblatt erzählt von einem 75-jährigen Urgroßvater, der eine Firma gründet, die erfolgreich (= zu sehr teuren Stundensätzen) alte Cobol-Programmierer an Banken vermittelt. Die Programmier-Opas beseitigen jahrzehntealte Fehler und schreiben Handbücher neu.
  • Die Commerzbank plant – aufgrund „erhöhter technologischer Anforderungen“ – Kunden-Depots an die HSBC outzusourcen. Die datenrechtlichen Fragen sind viele.
  • Die hessische Landesbank wählt in einem langen und teuren Prüfprozess eine moderne SAP- Software aus. Nach wenigen Monaten verbschiedet man sich davon wieder, da die Einführung zu komplex geworden wäre.
  • Und die Deutsche Bank macht mit fehlerhaften Überweisungen in Milliardenhöhe weltweit Schlagzeilen. Einer der Gründe: veraltete Datenbanken.

Zahlreiche Banken müssen auch 2018 noch immer, notgedrungen, auf Fin mit Uralt-Tech vertrauen. Problematisch ist dabei laut F.A.Z. nicht nur „der offensichtliche Effizienzverlust durch veraltete Technologie, sondern auch, dass die einstigen Entwickler dieser Software Herrschaftswissen angehäuft haben.“ Aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters wandert dieses Wissen mit ihnen in Pension und leider auch schon manchmal auf den Friedhof.

. . .kostet die Banken aktuell sehr viel Geld. . .

Je nach Bank kann der Kostenblock „IT“ gerne auch schon 25 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Bei größeren Finanzinstituten sind das Milliarden von Euro, die da jährlich anfallen und verdient werden wollen. Es gibt Schätzungen, wonach bis zu 80% davon rein für die weitere Bereithaltung alter Systeme notwendig sind. Denn,

  • das Ding muss laufen. Millionen-mal schneller als in seiner Anfangszeit.
  • es muss sicher laufen, die Uralt-IT hat zum Teil „Eingangstore für Daten-Hacker in Scheunentorgröße“ (ein Insider).
  • Und täglich kommen tausende neue Anwendungen hinzu, die mit der Opa-IT kommunizieren und zusammenpassen sollen.

. . .und schafft Spielraum für FinTechs

Für die Banken geht es 2018 ans Eingemachte. Grob gesagt, haben die CTO’s (Chief Technology Officer), CIO’s (Chief Information Officer), CDO’s (Chief Digital Officer) und die anderen Banken-Vorstände zwei Möglichkeiten:

Build oder Buy

„Build“, also die interne IT selbst auf ein angemessenes Niveau bringen, kostet viel Geld und Zeit und Shareholdernerven (s.o.).

„Buy“, also das Zukaufen oder Auslagern von IT (-Bestandteilen) kostet natürlich auch Geld, aber viel, viel weniger. Banken werden in Zukunft verstärkt auf FinTechs zukommen, um deren Erfindungen und Anwendungen zu nutzen. Sei es als Joint-Venture Partner, im Rahmen eines PaaS Modells (Platform as a Service) oder indem sie das FinTech, und damit die begehrte, innovative Tech, gleich ganz kaufen.

Die moderne Lösung

Irgendwann im Frühling 2018. Ein „Web Developer“ eines kleinen FinTechs sitzt auf dem Tischfußball-Tisch („Wuzzler“ auf Österreichisch) und entwickelt gemeinsam mit einem Team interdisziplinärer Financial Solutions Experten, die er zum Teil noch nie persönlich getroffen hat, „State of the Art“ Applikationen für Finanzplattformen. Er sichert seine Arbeit (nein, nicht in der Cloud) auf einem Hochsicherheits-Server, der innerhalb der EU gehostet ist (die EU-DSVGO will es so). Der hochbegabte Nerd denkt noch lange nicht an seine Pensionierung (auch wenn er sich damit schön langsam beschäftigen sollte, wir haben es ihm schon dreimal gesagt). Seine Programm-Elemente bilden das Herzstück zentraler IT-Systeme unterschiedlichster Banken. Und das löst das riesige Problem!

Und jetzt die Eigenwerbung:

Finnest nutzt modernste Hochsicherheitstechnik. Alle unsere Plattformen sind

  • mit standardisierten Banken-API’s ausgerüstet
  • flexibel
  • skalierbar
  • und durch ein ausgeklügeltes 3-Layer High-Security-Framework geschützt.

Neue Produkt-Launches und Prozessadaptierungen können rasch und effizient umgesetzt werden. Für die IT-Aufrüstungen, die bei Banken Jahre dauern und Unmengen an Ressourcen verschlingen würden, ist Finnest heute schon gerüstet. Im Menü unter „Kontakt“ stehen unsere E-Mail Adressen. Write to us. Call us. We are Finnest, and we approve this message!