Die liebsten Veranlagungsformen der Österreicher

Sparbuch, Bausparvertrag & Co.

Nach einer kürzlich durchgeführten Umfrage einer führenden österreichischen Bank legen die Österreicher ihr erspartes Geld am liebsten so an:

  1. Sparbuch
  2. Bausparvertrag
  3. Lebensversicherung

Diese Hitliste ist … überraschend. Bekommt man doch zum Beispiel auf einem Sparbuch selten mehr als 0,2% oder 0,3% p.a. Warum ist das so, trotz „Niedrigstzinsen“?

Warten auf steigende Zinsen

Zum einen warten viele darauf, dass die Zinsen wieder steigen. Aber das ist ein „Warten auf Godot“ (der bekanntlich nie kommt). Denn die meisten Experten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank aufgrund der anhaltend hohen Staatsverschuldung keinen spürbaren Zinsanstieg zulassen darf. Für Großschuldner, wie den österreichischen oder den deutschen Staat, ist „Verschulden“ ein gutes Geschäft. Wenn Anleger in den Staat investieren, fühlen sie sich zwar sicher, aber aufgrund der Niedrigstverzinsung verlieren sie kontinuierlich Geld. Gut für die Finanzminister, schlecht für Privatanleger.

Der – angebliche – Mangel an Alternativen

Zum anderen werden Sparbuch & Co. ganz schlicht aus einem empfundenen Mangel an Alternativen weiter genutzt. Es gäbe ja sonst „nix G’scheits“, wie es der gelernte Österreicher ausdrückt. Und: „Was der Bauer nit kennt, isst er nit!“ Will heißen: Neue Anlageformen sind vielen noch immer suspekt.

Daher bleiben Herr und Frau Österreicher beispielweise lieber beim Gold als Anlageform. Doch auch das Edelmetall „schwächelt“ auf Grund des starken Dollar. Seit Ende November fiel der Goldkurs auf unter 1.000 Euro je Feinunze. Das war der niedrigste Stand seit sechs Jahren. Gold ist extrem „volatil“, wie es in der Fachsprache heißt. Der Kurs steigt und fällt überraschend und oft unvorhersehbar. Kontinuierliche Zinsplanung sieht anders aus.

Die Suche nach alternativen Investment-Möglichkeiten

Finnest.com ist eine der neuen Alternativen zu den herkömmlichen Anlageformen. Hier investieren private Investoren ausschließlich in erfolgreiche und werthaltige Unternehmen aus dem Mittelstand, um ihr Geld nachhaltig und profitabel anzulegen. Der gutsituierte Mittelstand revanchiert sich für die neu geschaffene Alternative mit attraktiven Fixzinsen, die jährlich ausgezahlt werden. Gut für die Wirtschaft, gut für die Anleger. Ein beidseitig profitables Konzept, das auf Crowdinvesting basiert.

Google und der Finanzmarkt

„Die Zukunft der Unternehmensfinanzierung liegt im Zugang möglichst vieler Unternehmen zum Kapitalmarkt.“ Das erklärte unser Mitgründer Joerg Bartussek seinen Zuhörern bei der renommierten Google Analytics & Etailment Konferenz in Wien. „Wenn Banken zunehmend regider bei der Kreditvergabe an gesunde und hochprofitable Unternehmen werden, schadet das der gesamten Wirtschaft. Die Betriebe müssen investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und dafür brauchen sie Finanzierungen.“

Und wenn diese eben nicht von den Banken kommt, dann sind eben neue Player gefragt. Ein FinTech-Unternehmen wie Finnest kann erfolgreichen Mittelständlern alternative Finanzierungen verschaffen und helfen. Die Crowd ist der neue offene Kapitalmarkt, Crowdinvesting das richtige Mittel zum erfolgreichen Investieren. „Das geht aber nur, wenn das Unternehmen auch weiter nachhaltig erfolgreich sein wird“, so Joerg. „Als junge Crowdinvesting Plattform können wir es uns nicht leisten, dass einer unserer Emittenten (Betriebe, die eine Finanzierung aufnehmen) ausfällt. Daher prüfen wir sehr genau, wen wir in unser Portal aufnehmen. Unsere Crowd erwartet, dass wir nur hochklassige und erfolgreiche Firmen aus dem Mittelstand zulassen.“ Und daran halten wir uns eisern.