Ist das Crowdfunding?

Zum Unterschied von Crowdinvesting und Crowdfunding

Am Anfang war die Kunst (das ursprüngliche Crowdfunding) …

Wir werden immer wieder gefragt: „Ist das eigentlich Crowdfunding, was ihr hier macht? Oder Crowdinvesting? Und was ist der Unterschied?“ Unsere Antwort: „Nein! Ja! Hmmhh.“ Online-Finanzierung ist ein relativ neuer Markt. Zwar haben schon vor zehn Jahren Projekte – insbesondere aus dem Bereich Kunst & Unterhaltung – damit begonnen, Geld von Fans für die Fertigstellung eines Films oder anderer Kunstwerke einzusammeln. Allerdings konnten die Künstler nur „immaterielle“ Gegenleistungen erbringen, wie die Nennung der Investoren im Abspann des Films oder Einladungen zu Meetings mit Bandmitgliedern. Das war klassisches Crowdfunding – die Crowd, der Schwarm, finanziert ein Projekt und bekommt dafür etwas, das nicht in Geld berechnet werden kann.

Dann kamen die Start-ups (weiter entwickeltes Crowdfunding) …

Recht schnell begann sich die junge Branche zu professionalisieren. Im nächsten Schritt holten sich zusätzlich zu Künstlern nun Start-ups und etabliertere Projekte Geld von der „Crowd“ und zahlten im Gegenzug mit Anteilen an den Start-up- oder Projekt-Firmen. Das funktioniert gut, solange sich das Start-up wie gewünscht entwickelt. Wenn es hingegen (wie rund 90% der Start-ups) irgendwann seinen Betrieb einstellt, sind die Anteile nichts mehr wert. Wir reihen diese Art der Finanzierung auch noch unter Crowdfunding ein.

Investieren in erfolgreiche, mittelständische Firmen

… und schließlich finanzieren sich nun auch etablierte Mittelständler online (Crowdinvesting)

Crowdinvesting ist für uns nichts anderes als die Übersetzung des klassischen Anlagegeschäfts ins Internet-Zeitalter: Ein Anleger investiert auf einer Crowdinvesting Plattform eine Summe Geldes und bekommt dafür Geld, fix vereinbarte Zinsen. Wie beim guten alten Sparbuch. Das funktioniert am besten, wenn das „ausborgende“ Unternehmen

  • wirtschaftlich gut aufgestellt ist,
  • weiterhin profitabel wächst und
  • das investierte Geld sinnvoll verwendet.


Genau deswegen fokussiert sich unsere Crowdinvesting Plattform Finnest.com ausschließlich auf den etablierten Mittelstand. Das sind Unternehmen, die

  • seit vielen Jahren am Markt sind,
  • viele Millionen Euro Umsatz machen,
  • über ein sehr gutes externes Bonitätsrating verfügen und
  • weiterhin profitabel wachsen.


Top-Firmen zahlen Top-Zinsen

Die Summen, die solche Top-Unternehmen benötigen, sind naturgemäß höher. Die durchschnittliche Finanzierungs-Summe auf Finnest.com liegt derzeit bei fast einer Million Euro. Gleichzeitig sind bei uns auch die Einzelbeträge, die Anlegerinnen und Investoren investieren, weitaus höher, als auf anderen Finanzierungs-Plattformen: Auf Finnest.com werden im Durchschnitt etwas 7.000 Euro pro Investor angelegt. Das ist das 20-fache anderer Crowdinvesting-Plattformen.

Etablierte mittelständische Unternehmen können es sich leisten, ihren Anlegern attraktive Zinsen zu zahlen. Anders als beim Crowdfunding, wo Jungunternehmer Anteile an ihrem Start-up an Investoren abtreten, zahlt die mittelständische Wirtschaft ihren Investoren jährlich fixe Zinsen aus. Der durchschnittliche Zinssatz auf Finnest.com liegt übrigens bei 5%. Das schafft kein Sparbuch mehr.